Feuerwehrgebäude

St. Johann im Pongau

Bezirksalarm- und Warnzentrale (BAWZ Pongau)

Bis ins Jahr 1987 war die Feuerwehr St. Johann auf zwei Löschzüge (Obermarkt und Untermarkt) aufgeteilt. Teilweise waren die Sonderfahrzeuge in Privatgaragen untergebracht. Am 3. November 1987 konnte das bestehende Gebäude in der Pöllnstraße bezogen und die alten Standorte aufgelassen werden. Durch die Änderungen und Erweiterungen des Einsatzgeschehens wurden immer mehr Fahrzeuge und Anhänger in St. Johann stationiert. So wurde es erforderlich das Gebäude zu vergrößern. Dies erfolgte im Jahr 2013. Aktuell umfasst das Feuerwehrhaus zehn LKW – Stellplätze und vier Stellplätze für schwere Anhänger. Eine eigene Waschbox zur Reinigung von Geräten und Fahrzeugen ist ebenfalls vorhanden.

Im Untergeschoss befindet sich ein großes Lager für Reservegeräte sowie Katastrophenausrüstung. Dies umfasst vorrangig zusätzliche Tauchpumpen, Sandsäcke in gefülltem und leerem Zustand sowie diverses Handwerkzeug. Ebenfalls im Keller untergebracht ist die Schlauchwaschanlage sowie die Schlauchwerkstätte.

Im Erdgeschoss befinden sich sämtliche Fahrzeugstellplätze, die Spinde der Einsatzmannschaft sowie ein Lagerraum für Treibstoffe bzw. Betriebsmittel. Im hinteren Teil ist die Atemschutzwerkstätte untergebracht.

Das erste Obergeschoss besteht aus einem großen Schulungsraum, dem Kommandositzungsraum sowie dem Büro des Kommandanten.

Im zweiten Obergeschoss befindet sich eine Wohnung, das dritte Obergeschoss beherbergt den Aufenthaltsraum (Feuerwehrstüberl).

Ebenfalls im ersten Obergeschoss untergebracht ist die Bezirksalarm- und Warnzentrale (BAWZ Pongau). Diese dient auch als Ortsflorian. Im Einsatzfall besteht die Möglichkeit telefonische Notrufe entgegen zu nehmen und die Alarmierung von sämtlichen Feuerwehren des Bezirkes durchzuführen. Auch die wöchentliche Sirenenprobe am Samstag wird von der BAWZ durchgeführt. Weiters dient die BAWZ als Schnittstelle für Großschadenereignisse bei denen der Bezirksführungsstab einberufen wird. Dieser ist in solchen Fällen im Feuerwehrhaus St. Johann untergebracht.